Tag 6 - Das Schwerste kommt am Ende

Man sollte meinen, die Routine wäre spätestens am sechsten und letzten Annahmetag eingekehrt und uns könnte nichts mehr überraschen. Als ein Auto mit Anhänger vorfuhr, begrüßten wir die Fahrer mit der Erwartungshaltung, dass uns mal wieder eine größere Lieferung Bananenkisten und Säcke gebracht wurden - wie eben die Tage zuvor auch schon gelegentlich. Doch dann schauten wir nicht schlecht, als sich die Ladung des Anhängers entpuppte und wir zwei große Badewannen aus schwerstem Material vor uns sahen. Nach der Rückversicherung, ob diese Schwerlast telefonisch abgesprochen worden war, hieften wir die Wannen schließlich je zu viert vom Anhänger und dann auf den doch recht hoch gelegenen Container auf der Brücke (langsam kennt man die Fachbegriffe, als wäre man selbst ein Spediteur oder ein LKW-Fahrer :D). Das war im wahrsten Sinne des Wortes nicht leicht, aber wir haben es hinbekommen. Neben dieser besonderen Spende konnten wir auch wieder mehrere Fahrräder, Matratzen, Kinderkutschen und natürlich etliche Kisten jeglicher Form und Größe sowie mehr oder weniger straffe Säcke entgegennehmen. Es war ein für das Ende der diesjährigen Hilfsgütersammlung würdiger Annahmetag, an dem nochmals fast ein ganzer Container Hilfsgüter zusammenkam. Das Fazit am Ende: Wieder mal ein neuer Rekord. Fast fünf volle Container an sechs Tagen, wovon der Inhalt von zweien schon in Rumänien angekommen ist. Die anderen drei hüten die Sachspenden nun vorerst, bis der nächste LKW vorbeischaut. Spätestens dann werdet ihr wieder von uns hören. ;)

Und nun viel Freude beim Anschauen der Bilder des letzten Tages. ;)

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